Unkrautbekämpfung im Garten im Herbst: Phasen und Anweisungen
Die Herbstpflege eines Gartenbeets umfasst verschiedene landwirtschaftliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten vor dem Winter. Dazu gehören das Entfernen von Pflanzenresten, die Bodenbearbeitung, der Baumschnitt und der Einsatz verschiedener Schädlings- und Krankheitsbekämpfungsmittel. Hauptziel der Herbstpflege ist es, den Garten winterfest zu machen und die Anzahl von Schädlingen und Krankheiten zu reduzieren, die die Ernte der folgenden Saison beeinträchtigen könnten.
Inhalt
Warum ist es notwendig, die Unkrautbekämpfung im Garten im Herbst durchzuführen?
Das Hauptziel der Unkrautbekämpfung im Herbst ist die Beseitigung von Krankheiten und Schädlingen. Unkraut und Pflanzenreste können Pilzinfektionen und die Vermehrung von Insekten begünstigen, was Pflanzen schädigen und sogar Ernteausfälle verursachen kann. Daher ist die Entfernung von Unkraut und Pflanzenresten ein wichtiger Schritt zur Krankheitsbekämpfung.
Darüber hinaus bereitet diese Herbstbehandlung den Boden optimal auf die nächste Saison vor. Durch das Entfernen von Unkraut und Pflanzenresten wird die Quelle verschiedener Infektionen und Schädlinge beseitigt. Das Umgraben und Jäten im Herbst lockert den Boden, erhöht seine Fruchtbarkeit und sorgt dafür, dass Feuchtigkeit und Nährstoffe die Pflanzenwurzeln besser erreichen.
- Das Jäten Ihres Gartens im Herbst hilft, die Ausbreitung von Schädlingen und Krankheiten zu verhindern.
- Das Jäten von Unkraut und das Entfernen von Pflanzenresten aus dem Garten tragen dazu bei, günstige Bedingungen für das Pflanzenwachstum zu schaffen.
- Durch das Umgraben und Jäten des Bodens wird dieser fruchtbar und die Nährstoffe gelangen leichter zu den Wurzeln der Pflanzen.
Vorbereitung auf die Ausrottungsbehandlung
Vor der Behandlung müssen die Bäume vorbereitet werden: Beschädigte und vertrocknete Äste entfernen, Moos und Flechten von der Rinde entfernen und abgefallenes Laub und faules Obst einsammeln.
Bodenvorbereitung
Lockern Sie den Boden, um Schädlingsbefall zu reduzieren. Rüsselkäfer und Himbeermückenlarven überwintern beispielsweise in der obersten Bodenschicht. Daher ist es ratsam, den Boden unter Sträuchern und Bäumen vor dem ersten Schneefall umzugraben. Graben Sie maximal 15 cm tief.
Für die Bekämpfung benötigen Sie ein Sprühgerät (elektrisch oder manuell) mit einem Fassungsvermögen von mindestens 3 Litern. Bereiten Sie außerdem Schutzausrüstung wie Atemschutzmaske, Schutzbrille, Handschuhe und Schutzkleidung vor.
Für die Vorbereitungsarbeiten benötigen Sie folgende Hilfsmittel:
- Gartenrechen;
- Gartenschere;
- Wundheilmittel;
- Astschere;
- eine Hacke zum Auflockern des Bodens.
Es wird empfohlen, hohe Bäume mit einem Sprühgerät mit Teleskopschläuchen zu behandeln.
Der richtige Zeitpunkt für die Verarbeitung
Gartenarbeit im Herbst ist bequemer als im Frühjahr. Der Spätherbst ist die beste Zeit dafür, aber sie muss vor dem ersten Frost erledigt sein. Bis dahin sollten die Blätter von den Bäumen gefallen sein.
Bei welcher Temperatur kann man im Herbst eine Wurzelbehandlung im Garten durchführen? Die ideale Sprühtemperatur liegt bei etwa 5 °C.
Methoden zur Beseitigung von Gartenbehandlungen im Herbst
Zur Durchführung einer Ausrottungsbehandlung können Sie verschiedene Methoden anwenden, die zu effektiven Ergebnissen beitragen können.
Mechanisches Verfahren
Eine gängige Methode ist die mechanische Bodenbearbeitung. Dabei werden Unkräuter samt Wurzeln mit einer Mistgabel, einem Spaten oder handgeführten Derrickkränen ausgegraben und entfernt.
Bitte beachten Sie, dass die manuelle Gartenbearbeitung einen erheblichen körperlichen Aufwand und Zeitaufwand erfordert. Für größere Gärten empfiehlt sich der Einsatz von technischen Geräten wie einer Gartenfräse oder einem Rasenmäher.
Chemische Methode
Herbizide eignen sich zur Unkrautbekämpfung. Sie töten Unkraut an der Wurzel ab und ermöglichen so dessen vollständige Beseitigung. Wichtig ist die korrekte Dosierung und die Auswahl geeigneter, sicherer Produkte, um Schäden an Tieren und Nutzpflanzen zu vermeiden. Lesen Sie vor der Anwendung von Herbiziden die Gebrauchsanweisung.
Biologische Methode
Diese Methode basiert auf der Nutzung von Lebewesen, die natürliche Feinde von Schädlingen und verschiedenen Infektionen sind. Wespen, Bienen und Vögel beispielsweise eignen sich hervorragend zum Fressen von Insektenschädlingen und zum Schutz von Pflanzen vor Schäden.
Wenn man Vogelfutterhäuschen an Bäumen aufhängt, kommen die Vögel aus der ganzen Gegend herbei und helfen, Schädlinge zu vertreiben.
Bearbeitung verschiedener Bereiche des Gartens
Welche Pflanzen werden im Herbst behandelt?
Behandeln Sie alle Obstbäume in Ihrem Garten: Äpfel, Pflaumen, Kirschen, Birnen und Pfirsiche. Vergessen Sie auch nicht die Beerensträucher: Johannisbeeren, Erdbeeren, Himbeeren sowie Zierpflanzen und Blumen.
Bei der Herbstbehandlung von Rhododendren, Heidekraut und anderen immergrünen Sträuchern sollte die Konzentration von Eisensulfat auf 2 % und die von Kupfersulfat oder Bordeauxbrühe auf 1 % reduziert werden.
Behandeln Sie junge, im Frühjahr gepflanzte Bäume und Sträucher nicht im Herbst. Warten Sie bis zum folgenden Frühjahr und behandeln Sie sie dann.
Blühende Pflanzen sollten nach der Blütezeit besprüht werden, fruchttragende Pflanzen hingegen erst nach der vollständigen Ernte.
Gängige Mittel zur Bekämpfung der Ausrottung
- Harnstoff. Ein Produkt, das die meisten Pilzkrankheiten und schädlichen Insektenlarven abtötet. Zur vorbeugenden Behandlung gesunder Pflanzen lösen Sie 200–300 g des Produkts in 10 Litern Wasser auf. Zum Besprühen von Bäumen, die von Schorf, Mehltau und anderen Krankheiten befallen sind, erhöhen Sie die Konzentration (500–700 g pro 10 Liter Flüssigkeit).
Manche Gärtner vermeiden im Herbst die Anwendung von Harnstoff aufgrund seines hohen Stickstoffgehalts. Das ist jedoch unbedenklich, da bei Temperaturen zwischen 0 und 5 °C keine Triebe entstehen. Daher kann Harnstoff bedenkenlos gespritzt werden. - Eisen(II)-sulfat. Für einen gesunden Garten bereitet man eine Lösung mit einer Konzentration von 200–300 g pro 10 Liter Wasser zu, für geschädigte Pflanzen 500–600 g pro Eimer Wasser. Man kann Eisen(II)-sulfat auch mit Harnstoff mischen, beides in Wasser auflösen und zur Behandlung verwenden.
- Kupfersulfat. Diese Lösung wirkt genauso wie die vorherige. Die Konzentration beträgt 300 g pro Eimer Flüssigkeit. Durch Mischen von Kupfersulfat mit Kalk entsteht die sogenannte Bordeauxbrühe, die Infektionen wirksam bekämpft und Schädlinge teilweise abtötet.
Vorsichtsmaßnahmen und Sicherheitsregeln
Bei der Arbeit mit Produkten jeglicher Art ist Ihre Sicherheit stets wichtig. Schützen Sie Ihr Gesicht mit einer Schutzbrille, einer Maske oder einem Atemschutzgerät. Tragen Sie über Ihrer Arbeitskleidung eine Schürze oder einen Schutzkittel. Tragen Sie bei der Arbeit Gummihandschuhe und -stiefel.
Halten Sie Kinder und Haustiere von den Bereichen fern, in denen die Lösung zubereitet wird. Erlauben Sie ihnen nicht, 3–4 Tage nach dem Besprühen der Pflanzen mit Pestiziden in dem Bereich zu spielen.
Lesen Sie vor der Anwendung von Medikamenten die beiliegende Gebrauchsanweisung sorgfältig durch. Halten Sie sich genau an die Dosierungsanleitung.
Im Herbst ist es besonders wichtig, Ihren Garten vor Schädlingen und Krankheiten zu schützen. Rechtzeitige Maßnahmen helfen, Parasiten, Insekten und verschiedene Pilzkrankheiten zu bekämpfen. So erblühen Ihre Bäume und Pflanzen im Frühling mit neuer Kraft und bescheren Ihnen eine reiche Sommerernte.

