Was man in einem kleinen Garten pflanzen kann
Ein Landhaus von bescheidener Größe wirkt oft beengt und beengt. In den meisten Fällen lässt sich dieses Problem jedoch lösen: Das Gefühl, in einer Box eingesperrt zu sein, lässt sich leicht überwinden.
Inhalt
Geheimnisse der Zonierung eines kleinen Grundstücks

Zunächst sollten Sie Ihre Vorstellungen mit der Realität vergleichen und festlegen, was Sie in Ihrem Garten wirklich benötigen. Die Größe der einzelnen Bereiche kann je nach den Vorlieben der Gartenbesitzer variieren. Manche möchten kein Gemüse anbauen, können sich aber trotzdem nicht vorstellen, mit Familie und Freunden zu entspannen. Andere legen Wert auf die Ästhetik eines Gartens und bepflanzen daher die meisten Bereiche mit Zierpflanzen.
Gestaltungsnuancen: Wie man den Raum optisch erweitert
Ein Rasen, ein Blumenbeet, ein Weg oder ein Teich lassen den Garten optisch größer wirken. Eine weitere Möglichkeit ist, den Garten mithilfe von Hecken in verschiedene Bereiche zu unterteilen. Bei der Gestaltung eines Weges sollte man bedenken, worum er sich schlängeln soll. Dies könnte beispielsweise ein dicht bepflanzter Teich, ein künstlicher Hügel oder ein Obstgarten sein.
Bei der Gartengestaltung ist es wichtig, die Gesetze der linearen Perspektive zu beachten. Große Bäume und Sträucher werden am Rand des Grundstücks gepflanzt, während niedrig wachsende Pflanzen näher am Haus stehen. Dadurch werden starke Schatten und Schäden am Fundament vermieden. Der Blick ist frei: Alles im Garten ist einsehbar.
Grundsätze der Pflanzenauswahl für kleine Flächen

Landschaftsarchitekten haben die Grundregeln in eine separate Gruppe zusammengefasst.
Wählen Sie schnell wachsende Pflanzen.
Dazu gehören Immergrün, Katzenminze, Nelken und Taglilien. Der Gärtner spart dadurch viel Saatgut und kann die Fläche schnell bepflanzen.
Berücksichtigen Sie die Aggressivität der Pflanzen.
Das Sandgras ist eine wunderschöne Pflanze, aber es ist daran gewöhnt, dominant zu sein und verdrängt andere Nutzpflanzen schnell. Alternativ könnte man ein System von Begrenzungen entwickeln, um zu verhindern, dass eine Pflanze alle anderen dominiert.
Wählen Sie Pflanzen mit unterschiedlichem Zierwert.
Um einen dynamischen Effekt zu erzielen, ist es wichtig, sowohl blühende als auch blattreiche Pflanzen zu verwenden. Zu den blattreichen Pflanzen gehören Funkien und Purpurglöckchen. Zu den blühenden Pflanzen zählen Mädchenauge und Schafgarbe.
Blumenzwiebeln und Primeln
Eine Vielfalt an Tulpen, Narzissen und Lungenkraut bringt ab dem frühen Frühling Farbe in Ihren Garten. Schon vor der Schneeschmelze werden leuchtende Farbtupfer den Garten schmücken.
Überfüllen Sie Ihren Mini-Garten nicht.
Am besten wählt man Pflanzen derselben Art, aber verschiedener Sorten, um sie anhand von Farbe und Größe zu unterscheiden. Dadurch entsteht eine einheitliche Komposition im gesamten Garten und ein harmonisches Gesamtbild.
Welche Pflanzen eignen sich für einen Mini-Garten?
Sobald die allgemeinen Gestaltungsrichtlinien festgelegt sind, stellt sich die Frage nach den konkreten Pflanzenarten. Hierfür gibt es mehrere sichere Optionen.
Westliche Thuja

Diese immergrüne Zierpflanze gehört zur Familie der Zypressengewächse. Das Wurzelsystem erreicht in der Regel nicht mehr als ein Fünftel der Stammlänge. Feine Nadeln bedecken die Zweige wie winzige Schuppen. Die Blüten sind kleine Zapfen mit jeweils zwei Samen. Interessanterweise deutet eine große Anzahl von Blüten auf unzureichende Wachstumsbedingungen hin.
Zwergfichte

Zwergfichten sehen ihren ausgewachsenen Artgenossen zum Verwechseln ähnlich. Sie sind in Miniaturgrößen erhältlich. Sie benötigen wenig Platz und eignen sich hervorragend für Gartenarrangements. Sie überstehen den Winter gut und können als Topf-Weihnachtsbäume verwendet werden. Ihr größter Nachteil ist ihre Anfälligkeit für Hybridisierung.
Rispenhortensie

Dieser Strauch kann über ein halbes Jahrhundert im Garten gedeihen. Hortensien zeichnen sich vor allem durch ihre üppige Blütenpracht aus. Sie blühen in verschiedenen Farben: Weiß, Creme, Rosa und Lila. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis in den Spätherbst. Allerdings ist Geduld gefragt: Die erste Blüte erfolgt in der Regel fünf Jahre nach der Pflanzung.
Berberitze Thunberg

Diese Art wird am häufigsten als Zierpflanze in Gärten kultiviert. Es handelt sich um einen sommergrünen Strauch mit gerippten, bogig überhängenden Zweigen, die orange oder rot gefärbt sind. Mit zunehmendem Alter verfärben sich die Triebe braun. Die Blütezeit ist im Frühjahr, und der Strauch verwandelt sich bis Ende Mai.
Selbst nachdem die Blätter abgefallen sind, bleiben die leuchtend roten Beeren noch lange an den Pflanzen.
Wildtrauben

Topdressing Wildreben benötigen im Frühsommer Wasser. Jeder nährstoffreiche Mineraldünger ist geeignet. Fünf Bewässerungen während der Vegetationsperiode genügen. Reben müssen regelmäßig erzogen werden, um ein Überwachsen zu verhindern. Im Frühjahr werden die erfrorenen Triebspitzen entfernt.
Zwergflieder

Zwergflieder verträgt Temperaturen bis zu -40 °C ohne zusätzliche Isolierung. Er ist pflegeleicht: Eine Portion organischer Dünger reicht für drei Jahre. Wurzelausläufer und Seitentriebe werden bodennah zurückgeschnitten, um übermäßiges Wachstum zu verhindern. Diese Sorte eignet sich hervorragend für Hecken. Flieder wächst nicht aufrecht, sondern kompakt.
Taglilie

Es handelt sich um eine krautige, mehrjährige Pflanze. Sie kann eine Höhe von einem Meter erreichen. Sie besitzt ein seilartiges Wurzelsystem und gebogene Blätter. Die Blütezeit liegt typischerweise in den ersten dreißig Sommertagen. Die großen Blüten zeichnen sich durch eine reiche Farbpalette aus – von Goldgelb bis Violett. Sie können einfarbig oder mehrfarbig sein.
Kletterrose

Die Triebe der Rosen sind biegsam und schleichendSie sind leuchtend grün, mit gebogenen Stacheln und kleinen, glänzenden Blättern bedeckt. Die kleinen Blüten stehen meist in Blütenständen. Jede Sorte hat ihren eigenen, aber in der Regel dezenten Duft. Diese Art zeichnet sich durch sehr lange Stiele aus, an denen die Blüten über die gesamte Länge angeordnet sind. Diese Rosen blühen üppig und in großer Zahl.
Gartenjasmin

Sie wird meist als Zierpflanze zur Verschönerung von Gärten und Grundstücken angebaut. Der Strauch besitzt ein unglaublich prächtiges, üppiges Laub. KroneWährend der Blütezeit erscheinen gelbe oder weiße Blüten an den Zweigen. Jasmin gedeiht sowohl an sonnigen als auch an schattigen Standorten. Insekten (insbesondere Bienen) sammeln gerne Nektar von Jasminsträuchern.
Während der Blütezeit enthalten Blüten die höchste Menge an ätherischen Ölen. Allerdings nur solche, die erst kürzlich aufgeblüht sind.
Das Lesen dieses Artikels sollte die Fragen im Abschnitt „Was pflanzt man in einem kleinen Garten?“ beantworten. Pflanzen und Gärtnern sollen Freude bereiten, und der Platz spielt keine Rolle.
